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Reininghausplatz, Graz

Das Reininghausquartier nimmt stetig Form an. Mit dem zentralen Park, den ersten (Hoch)häusern und ebenso von höchster Bedeutung, den ersten öffentlichen Platzräumen. Der Reininghausplatz stellt dabei einen der zentralen urbanen Räume des Quartiers dar. Als stadträumliches Passstück trägt er essentiell zur freiräumlichen Verknüpfung in Ost-West-Richtung bei. Es gilt den Platz ruhig und selbstverständlich in das umgebende Stadtgefüge einzubinden. Gleichermaßen wird der Reininghausplatz mit dem ‚Platzhain‘ und seiner charakteristischen Gestalt und Atmosphäre zur Identität und Qualität des Quartiers beitragen.  

Ein ruhiger Pflasterteppich knüpft an die umgebenden Freiräume im Reininghausquartier an. Die im Verhältnis zur umgebenden Bebauung weitläufige Platzfläche wird durch einen durchlässigen Rahmen aus Pflanzflächen und ‚schlanken‘ Bäumen massstäblich gefasst und gegliedert. Gegenüber der stärker befahrenen Alten Poststraße werden die Pflanzflächen entsprechend höher bepflanzt und der Platz auch an dieser Seite räumlich gefasst und vom Verkehr abgesetzt. Die Platzmitte wird durch ein leichtes und lockeres Baumdach aus schirmkronigen und fiederblättrigen Bäumen überstellt. Großzügig einladende Platzentrées führen aus allen Richtungen kommend auf den Platz als ‚Bühne‘ des städtischen Lebens. Über die an den Platzrändern vorgesehenen üppig bepflanzten Regenwasserbeete wird ein nachhaltiger Umgang mit anfallendem Niederschlag erreicht. Versickerung und Verdunstung tragen zu einem verbesserten (Mikro)-Stadtklima bei.