Schillingpromenade, Berlin
Die Schillingpromenade, als Teil der Siedlung Karl-Marx-Allee, wurde vor 65 Jahren konzipiert als Stadtraum für alle: lebendig, urban, repräsentativ. Wir schreiben dieses Bild ohne Bruch fort, nur grüner, kommunikativer und mit mehr Platz für Fußgänger:innen und Radfahrende. Ein alltagstauglicher, entschleunigter, klimaangepasster und gemeinschaftlicher Stadtraum mit Geschichte...Die starke Figur des von Nord nach Süd über die gesamte Länge des Stadtraums ausgerollten Promenadenteppichs wird aufgegriffen und herausgearbeitet. Die angrenzenden Verkehrsflächen werden neugeordnet und machen eine Erweiterung der Grünflächen und des fußläufig nutzbaren Profils möglich. Die bereits in der ursprünglichen Gestaltung vorhandenen Pflanzflächen in der Mitte der Schillingpromenade werden verbreitert und auch in Längsrichtung erweitert. So entsteht mehr Grün auf Augenhöhe und darüber hinaus ein die Promenade begleitendes Aufenthaltsangebot auf der flachen Einfassung. Ausgehend vom Baumbestand und in Wechselwirkung mit dem Kontext gliedern facettenreiche Plätze und einladende Entrées das langgestreckte Promenadenband. Die Sichtbeziehungen zwischen den beiden Pavillonbauten vis-à-vis des Kino International bleiben dabei erhalten und werden durch die neue Freiraumstruktur räumlich gefasst. Es entstehen lebendig-aneigenbare Freiräume für die Bewohner:innen des Quartiers.



