Landesgartenschau Duderstadt 2030
Die Stadtgeschichte und -struktur Duderstadts ist eng verwoben mit den schmalen aber fast „überall“ verlaufenden Bächen (und Flüssen). Das Wasser von Brehme, Hahle und Sandwasser bildet im Zusammenspiel mit dem baumbestandenen Stadtwall und den weitläufigen Gärten und Wiesen vor der historischen Stadtmauer den Ausgangspunkt für die entwurflichen Überlegungen für den Stadtpark und für die Landesgartenschau 2030 …
Die Atmosphären der verschiedenen Teilbereiche werden aus dem Bestand herausgearbeitet. Der schattige und steile Wall, die blühenden Gärten hinterm Staketenzaun, die nassen Wiesen und die Ufer des Sandwassers… Die verschiedenen und kontrastierenden Teilräume treten als differenziertes blau-grünes Gesamtbild in Dialog mit der besonderen rötlich warm leuchtenden Kulisse der Altstadt und St. Cyriakus. Neu geordnete Wegeverbindungen und präzise Verknüpfungen machen die verschiedenen Parkteile in einer zusammenhängenden Raumfolge erlebbar. Nutzungen und Situationen finden ihren Raum, bestens eingebettet in spezifische Vegetationsbilder und die stadtgeschichtlichen und -zukünftigen Zusammenhänge. Historie trifft Ökologie, Sport trifft Kinderspiel und Entspannung trifft gesellige Feste im Stadtpark. Die Duderstädter Geschichte verschränkt sich mit den Spuren zukünftiger Nutzungen. Aktiv-belebt und extensiv-naturnah kommen hier zusammen. Kurze und lange Spaziergänge, Spiel, Sport und wilde Wiesen. Nasse Füsse, heiße Sonne und kühlender Schatten.








