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Konzilmole, Konstanz

In den Jahren 2014 bis 2018 jährt sich das Konstanzer Konzil zum 600. Mal. Im Rahmen des Wettbewerbes wird eine Gestaltung für den Platzraum vor dem Konzilgebäude am Konstanzer Hafen gesucht.

Eine in die Fläche der Mole eingelegte Intarsie reiht sich in die Sequenz von eigenständigen Freiräumen am Konstanzer Ufer ein (Stadtgarten, Konzilmole, Hafenpromenade). Die gerahmte befestigte Fläche wird zum edlen ‚Schmuckstück‘ und zum Ort der Begegnung zwischen Stadt und See sowie zwischen Besuchern und Bürgern von Konstanz. Als Referenz zum feldsteingepflasterten Münsterplatz als zweitem Ort des Konzils wird die Intarsie mit einer hochwertigen Betonfläche mit sichtbarem Naturstein versehen (Terrazzo). Der geschnittene und geschliffene Belag bildet eine homogene Oberfläche, die auf die Seeoberfläche Bezug nimmt. Deren Wellenlineament wird in abstrahierter Form auf den Platz übertragen. Leicht erhabene Bereiche differenzieren die Fläche und schaffen eine Vielfalt von Aufenthaltsmöglichkeiten. Die Fläche wird durch ein variierendes Wasserspiel zum Leben erweckt: So launig sich der See zeigt und seine Farbe, seine Geräusche und sein Wellenbild sich stetig wandelt, so werden auf dem Platz verschiedene ‚Seebilder‘ inszeniert und erlebbar gemacht: ein glatter und flacher Wasserfilm wechselt mit leichtem Wassernebel.