Franz Reschke Landschaftsarchitektur

02/2016

Südschnellweg

Hannover

Ideenwettbewerb, ein 1. Preis
Die erforderlichen Erneuerungsmaßnahmen am Südschnellweg bietet den Anlass, sich grundsätzlich mit der künftigen Entwicklung des Stadtteils Döhren und des westlich gelegenen Landschaftsraumes der Ricklinger Kiesteiche auseinanderzusetzen und ein nachhaltig zukunftsfähiges Konzept für Verkehr, Stadt- und Freiraum zu entwickeln. Der Beibehalt der ökologischen und hochwasserschutztechnischen Funktionen des Landschaftsraums sowie die Minimierung des Eingriffs in Natur und Landschaft im Rahmen der künftigen Bauarbeiten und der erneuerten Straße ist grundlegender Ausgangspunkt des Konzeptes. Gleichermaßen wird die einmalige Chance ergriffen die heterogen genutzten Flächen nördlich des Südschnellweges im Bereich Döhren durch die Verlegung in Tunnel-Lage grundlegend zu entwickeln. Es werden die stadt- und landschaftsräumliche Verknüpfungen in Ost-West sowie in Nord-Südrichtung gestärkt. Die eigenständigen Charaktere der Ricklinger Teichlandschaft und des Döhrener Quartiers bilden den Ausgangspunkt für eine differenzierte Strategie zum Umgang mit dem Südschnellweg.

Landschaftsraum
I Reduktion der Eingriffe durch Beibehaltung der Trasse und einseitige Ausrichtung der Dammerweiterung
II Durchlässigkeit - Qualifizierung der Querungen des Südschnellweges (Höhe und Breite der Durchgänge)
III Punktuelle Interventionen entlang der Wege und Ufer, Ergänzung des bestehenden Wegenetzwerkes

Stadtraum
I Verbindung statt Trennung - Tunnel zw. Schützenallee u. Wiener Straße
II Urbane Potentiale nutzen - Neues Stadtquartier zwischen Willmerstraße und S-Bahn
III Lebendige Nachbarschaft - Zentrale Parkmitte für das Quartier
Typologie
Städtebau, Öffentlicher Raum, Infrastruktur
Fläche
580.000 qm
Auslober
Niedersächsische Landesbehörde f. Straßenbau u. Verkehr
Projektteam
Lasse Malzahn, Janina Gäckler, Gerda Berger
In Zusammenarbeit mit
Stadt Land Fluss Städtebau und Stadtplanung, Hoffmann Leichter Ingenieure