Franz Reschke Landschaftsarchitektur

08/2012

Seehafen Teichland

NEUENDORF

Realisierungswettbewerb, 1. Preis
Die Flutung des Tagebaus Cottbus Nord stellt einen bedeutende Chance für die Entwicklung der umgebenden Region sowie der direkt angrenzenden Gemeinde Neuendorf/Teichland dar. Das an die wasserorientierte-kulturlandschaftliche Geschichte des Ortes anknüpfende Motiv des ‚weichen‘ Hafens ist Ausgangspunkt für alle weiteren gestalterischen Interventionen. Gleichzeitig wird die Identität als landschaftliches Gegenüber zum geplanten städtischen Hafen in Cottbus gestärkt.
Eine weich geformte Inselgruppe schützt den Lagunenhafen und wird zum zentralen Freiraum am neuen Cottbusser Ostsee. Eine dem Leitmotiv folgende Ausformulierung von Topografie und Morphologie öffnet den Hafen zum See, lässt großzügige Blicke zu und schafft vielfältige Uferzugänge entlang der Hafenlinie. Entsprechend den erhöhten Anforderungen an die Ufersicherung wird eine flache Spuntwand mit Böschungen und Mauern kombiniert. Ein durchgehender öffentlicher Uferweg schafft dabei die Nähe zwischen Besuchern und Wasserfläche. Die Verbindung zwischen altem Dorf und Hafen wird durch städtebauliche Orientierungspunkte und direkte Fusswegeverbindungen zur Ortsmitte gestärkt.
Typologie
Öffentlicher Raum, Uferpromenade
Fläche
270.000 qm
Auslober
Amt Peitz
Projektteam
Frederik Springer
In Zusammenarbeit mit
hochc Landschaftsarchitektur, Stadt Land Fluss Städtebau und Stadtplanung