Franz Reschke Landschaftsarchitektur

06/2014

Entwicklung Stellingen

Hamburg

Städtebaulicher Wettbewerb, 3. Preis
Die vorgeschlagene städtebauliche Strategie basiert auf einer Lesart des umgebenden Stadtteils als heterogenes, dennoch harmonisches Umfeld mit urbanen und freiräumlichen Potentialen. Das Gebiet am Sportplatzring weist in sich als auch an seinen Rändern unterschiedliche Dichte und Qualitäten auf. Markant sind dabei der wertvolle Baumbestand im Norden, die freie und offene Mitte der ehem. Sportfelder sowie der laute und viel befahrene Südliche Sportplatzring. Um auf diese kontextuelle Varianz angemessen reagieren zu können wird eine Aufteilung in drei Stadtfelder mit einer spezifischen Interpretation des Ortes und einer jeweils daraus abgeleiteten Morphologie vorgeschlagen: WALD; FELD; RING.
Eine dichte und dennoch öffentlich durchlässige Bebauung an der Straße, diese bildet das Gesicht des Quartiers und einen angepassten Puffer gegen Verkehrslärm (RING). Zentral liegt ein durchgrüntes Gartenquartier mit freier Zeilenbebauung auf den ehemaligen Sportplätzen (FELD). Im nördlichen Teil des Gebietes, geprägt vom dichtem Baumbestand, wird eine Nachbarschaft um drei gemeinschaftliche Höfe entwickelt (WALD). Dabei stellt der max. Erhalt der Bestandsbäume eine wesentliche Prämisse für den Entwurf dar. Ein großzügiger Stadtteilpark bildet einen zentralen und großzügigen Freiraum, der in Nord-Süd-Richtung die drei Nachbarschaften verbindet und Wege und Pfade auch aus der Umgebung aufnimmt. Den baulichen Abschluss des Parks am Südlichen Sportplatzring bildet das neue Stadtteilhaus, welches als kraftvolles Solitär öffentliches Leben differenziert in sich vereint.
Typologie
Städtebau, Öffentlicher Raum
Fläche
73.000 qm (BGF 76.000 qm)
Auslober
Hansestadt Hamburg, Bezirk Eimsbüttel
Projektteam
Luisa Hansel, Janina Gäckler, Leon Giseke, Luisa Hansel
In Zusammenarbeit mit
Jan Derveaux Architekt